3D-Center UKM | EFRE/JTF-Programm

Förderung für Innovation und Forschung

Mit dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027 unterstützen die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen Projekte, die zu einer nachhaltigen, digitalen und wettbewerbsfähigen Zukunft des Landes beitragen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation.

Im Rahmen des Programms wurde auch die Fördermaßnahme Forschungsinfrastrukturen.NRW (FIS.NRW) eingerichtet. Sie unterstützt Investitionen in Forschungs- und Innovationskapazitäten mit besonderer Relevanz für Wirtschaft und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen und fördert damit den anwendungsorientierten Transfer von Forschung in die Praxis.

Das Projekt „3D-Center UKM“ wird im Rahmen von FIS.NRW durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Medizinischen 3D-Druck weiterentwickeln

Im Projekt „3D-Center UKM“ entsteht eine interdisziplinäre Forschungsinfrastruktur für den medizinischen 3D-Druck. Ziel ist es, neue Behandlungs- und Versorgungsstrategien zu entwickeln und zu erforschen.

Im Mittelpunkt stehen patientenspezifische anatomische Modelle, chirurgische Instrumente, Implantate und medizinische Hilfsmittel. Hinzu kommt die Entwicklung neuer Werkstoffe und Beschichtungen. Die Anforderungen der europäischen Medizinprodukteverordnung werden dabei berücksichtigt.

Das Universitätsklinikum Münster leitet das laufende Projekt im Auftrag der Universität Münster. Gemeinsam mit InnoCoding und der FH Münster werden medizinische, digitale und anwendungsorientierte technische Kompetenzen zusammengeführt.

Medizinischen 3D-Druck weiterentwickeln

Unser Entwicklungsbeitrag

Wir entwickeln eine digitale Plattform für die Prozesse des medizinischen 3D-Drucks direkt am Ort der Patientenversorgung. Als digitales Zwillingsumfeld soll sie diese Prozesse abbilden und gezielt steuern. Gleichzeitig soll sie Unternehmen und Forschungseinrichtungen den Zugang zur Forschungsinfrastruktur erleichtern.

Druckaufträge digital vorbereiten

Ein digitaler Aufnahmeprozess mit Konfigurator soll Druckaufträge erfassen und verarbeiten. Damit soll die Grundlage geschaffen werden, die Forschungsinfrastruktur auch von außen digital zu nutzen.

Forschungswissen gezielt erschließen

Die Plattform soll um ein KI-gestütztes Analysesystem ergänzt werden. Dieses soll technische Fragestellungen mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Patentinformationen und Unternehmensdaten abgleichen und daraus Lösungs- und Handlungsempfehlungen ableiten.

Wissenschaft und Wirtschaft verbinden

Die geplante Plattform soll Forschungsergebnisse und Innovationsvorhaben von Unternehmen zusammenführen. So verbinden wir unsere digitale Entwicklungsarbeit mit konkreten Forschungsfragen und Anwendungen des medizinischen 3D-Drucks.

Dabei bauen wir auf gemeinsamen Vorarbeiten auf: In einem Pilotprojekt mit der Experimentellen Orthopädie hat InnoCoding bereits eine Plattform und zugehörige Schnittstellen entwickelt. Im Fokus stand die Optimierung des Instrumenteneinsatzes bei planbaren Operationen mithilfe individuell gefertigter Instrumententrays.

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